Donnerstag, 05. November 2009

Das Hemd näher als der Rock

Das Landesstudio Oberösterreich, weithin bekannt und gefürchtet für seine intellektuelle Berichterstattung, veranstaltete wieder einen der legendären „Stammtische“ wo „Hinz und Kunz“ frei von der Leber weg über das Thema „Zivilcourage“ diskutieren und parlieren durften.
Als Vertreter des Roten Kreuzes fand man auf dem Podium aber nicht wie übliche einen adipösen Anzugträger aus der Prätorianergarde des Landeshauptmanns, sondern den bescheidenen ganz in rot gewandeten Landesrettungskdt. Dieser mahnte bei allem Mut auch ein bisschen Furcht zuzulassen, denn diese bewahre vor möglichen verheerenden Folgen der Zivilcourage.
Eine verschlüsselte Botschaft, vor allem an seine Kolleginnen und Kollegen am LV?

Zusammenstoss mit Güterzug endete tödlich

Ein 87-jähriger Pensionist aus Hartkirchen lenkte am 4.11.2009 um 10.20 Uhr einen PKW auf dem Ortschaftsweg Polsenz in Richtung Hinzenbach. Zur gleichen Zeit lenkte ein 51-jähriger Lockführer eine E-Lokomotive der Stern und Hafferlbahn aus Richtung Wels kommend in Richtung Eferding. Der Lokführer sah den herannahenden PKW und setzte mehrmals ein Hupsignal ab. Der 87-Jährige missachtete offensichtlich das Vorschriftszeichen „Halt“ und überquerte unmittelbar vor der Lokomotive den doppelgleisigen Bahnübergang. Beim 2. Gleis stieß er mit der E-Lok zusammen und wurde ca 10 Meter in das angrenzende Feld geschleudert. Die herbeigerufenen FF von Eferding und Fraham mussten den Lenker mittels Bergeschere aus dem Fahrzeug befreien. Er konnte nur mehr tot aus dem Fahrzeug geborgen werden.
Quelle: Sicherheitsdirektion OÖ
Bild: FF-Eferding

Mittwoch, 04. November 2009

Und die Moral?

Die ooeNachrichten berichten über einen unglaublichen Fall von Fahrerflucht, der aber auch plastisch das völlige Versagen der Rettungskette vor Augen führt:
Ersthelfer: keiner, Hausarzt: überweist in ungeeignetestes Krankenhaus, Transport:?
Folgen: nicht absehbar...

„Mama, ich bin überfahren worden. Und die blonde Frau fuhr davon.“

EFERDING. Mit diesen Worten kam Nadine (14), die Milch holen wollte, schwer verletzt nach Hause. Eine Autofahrerin hatte sie in der eigenen Wohnstraße überfahren – und beging Fahrerflucht. Nadine brach sich beinah den vierten Halswirbel.

„Sie hat ziemliche Schmerzen und viel geweint“, sagt Diane Scharinger. Ihre Tochter Nadine durfte erst gestern das Linzer Kinderkrankenhaus wieder verlassen. An den Folgen des Unfalls, der schon vergangenen Mittwoch passierte, wird sie aber noch länger leiden. Ein Sprung zwischen dem vierten und fünften Halswirbel und auch die Bandscheiben wurden schwer beschädigt. Sie muss eine Halskrause tragen und kann sich kaum bewegen.

Dabei wollte Nadine Mittwoch kurz nach 13 Uhr nur Milch für ihre Mama aus dem Supermarkt holen. Sie machte sich mit dem Rad auf den Weg. In der Umdaschstraße, Ecke Wesselystraße kam es zu dem Unfall: eine Frau, die am Steuer mit dem Handy telefonierte, geriet auf die Gegenfahrbahn und überfuhr Nadine. „Ich bin über die Motorhaube geflogen und in der Wiese gelandet.“ In der Wohnstraße, in der viele Kinder leben, gilt Schritttempo.

Doch dann erst passiert das Unvorstellbare: die blonde Frau in ihrem schwarzen Auto kurbelt das Fenster herunter, vergewissert sich, dass ihr Auto nichts abbekommen hat und fährt davon. Ohne sich um die am Boden liegende Nadine zu kümmern – Fahrerflucht. „Ich bin wütend auf die Frau. Ein Unfall kann passieren. Aber man lässt doch kein Kind verletzt liegen“, sagt die geschockte alleinerziehende Mutter von vier Kindern: Nadine (14), Rene (13), Marco (11) und Leonie (1). „Kein Wort, kein Blick nichts.“ Schwer verletzt konnte sich Nadine nach Hause schleppen, am Anfang war ihr nur schwindelig. „Mama, ich bin überfahren worden. Und die blonde Frau fuhr davon.“

Der Unfall passierte nur fünfzig Meter entfernt vom Haus der Familie in der Köglerstraße. Mutter Diane Scharinger verständigte sofort die Polizei, der Hausarzt überwies Nadine ins Kinderkrankenhaus Linz. Von der Unfalllenkerin fehlt, so die Polizei Eferding, jede Spur. Die blonde Frau mit schulterlangem Haar fuhr ein großes dunkles Auto, Kennzeichen Linz oder Linz-Land.
Größter Traum: Tischlerin

Die Spätfolgen des Unfalls sind noch nicht abschätzbar, Schmerzen werden Nadine bleiben. Reden über den Unfall will sie noch nicht. Ihre Mutter Diane hofft, dass sie ihren größten Traum verwirklichen kann. Nadine will nach dem Polytechnikum unbedingt Tischlerin werden.
Quelle: ooeNachrichten
Bild: maringer

Sonntag, 01. November 2009

Wie die Geier - Zu viele Rettungshubschrauber über Österreich?

München/Wien (rd.de) - Die Niederösterreichische Gebietskrankenkasse (NÖGKK) gab ein Gutachten zum Rettungsdienst in Auftrag. Darin steckte auch die Fragestellung, wie die Luftrettung in Österreich künftig finanziert werden könnte. Die Antwort sorgt nun für Zündstoff.

Das Institut für Notfallmedmizin und Medizinmanagement der Universität München hat im Auftrag der Niederösterreichischen Gebietskrankenkasse (NÖGKK) die rettungsdienstlichen Strukturen in Niederösterreich analysiert und eine fiktive Rettungsdienstlandschaft entwickelt. Ziel des Projektes war die Abschätzung von Kennwerten für die niederösterreichischen Kostenträger sowie die Entwicklung eines Szenarios, das die gesetzlichen Rahmenbedingungen und wirtschaftlichen Aspekte gleichermaßen berücksichtigt.

Die Entwicklung einer “fiktiven” Rettungsdienstlandschaft war notwendig, da dem Auftraggeber keinerlei reale Einsatzdaten der Rettungsleitstellen oder der Leistungserbringer zur Verfügung standen. Wichtige Parameter zum Einsatzaufkommen und zur Versorgungssicherheit (z. B. Hilfsfrist entsprechend BayRDG) mussten daher auf Basis der Abrechnungsdaten und bayerischer Vergleichswerte mittels einer Simulation ermittelt werden. Zudem wurden die Kennzahlen aus dem bayerischen TRUST-Gutachten auf den niederösterreichischen Rettungsdienst übertragen.

Betrachtung der Luftrettung für ganz Österreich

Bei den Rettungshubschraubern analysierte die Niederösterreichischen Gebietskrankenkasse offenbar im Auftrag verschiedener Krankenkassenverbände für ganz Österreich. Bei der Luftrettung, die um ein wirtschaftlich tragfähiges Abrechnungsmodell kämpft, kamen die Analysten zu der Erkenntnis, dass Österreich mit Hubschrauberstandorten drastisch überversorgt ist. Presseberichten zufolge, könnte man von den bis zu 38 Hubschrauberstandorten (Wintersaison) 22 Stationen dicht machen. Eine strategisch richtige Standortplanung vorausgesetzt, ließe sich mit 16 RTH-Stationen dennoch eine 15-Minuten-Hilfsfrist einhalten.

Die Veröffentlichung dieser Feststellung zur Luftrettung war keineswegs so vorgesehen. Die Niederösterreichischen Gebietskrankenkassen sprechen vielmehr von einer undichten Stelle und möchten zum jetzigen Zeitpunkt die Studienergebnisse nicht weiter kommentieren.

Dem Wildwuchs ein Ende setzen

Das kommentieren übernehmen dafür die Tageszeitungen: „Je mehr Notarzthubschrauber am Tiroler Himmel kreisen, desto unfinanzierbarer wird das System“, stellt Mario Zenhäusern von der Tiroler Tageszeitung in seinem Kommentar vom 29.Oktober 2009 fest. „In den vergangenen Jahren sind die Notarzthubschrauber in Tirol sprichwörtlich wie die Schwammerln aus dem Boden geschossen. Jedes größere Skigebiet hält sich einen eigenen Heli.“

Um die Luftrettung zu erhalten, darin sind sich die Zeitungskommentatoren einig, muss der Wildwuchs von Rettungshubschrauberstandorten beendet werden.
Quelle: Rettungsdienst
Bild: Symboldarstellung; Quelle: D. Heim @ Pixelio

Freitag, 30. Oktober 2009

Airmad über Eferding

Eine 42.- jährige zündete am 30.10.2009, um 15. 30 Uhr Holzscheite im Kaminofen in der Küche ihres Hauses an. Beim Anzünden verwendete sie Brennspiritus. Aus bisher unbekannter Ursache geriet die Kleidung der Frau in Brand, wodurch sie schwere Verbrennungen im Gesicht und am ganzen Körper erlitt.
Sie verständigte nach dem Unfall noch selbst die Rettung und wurde nach
Erstversorgung durch den Notarzt Eferding mit dem Notarzthubschrauber "airmed 2" in das UKH nach Linz gebracht. Fremdverschulden ist auszuschließen.
Quelle: Sicherheitsdirektion OÖ
Bild: Symboldarstellung

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Sanitäter erwerben NKI


Die Ausbildung für "besondere Notfallkompetenzen" - NKI ist die höchste Ausbildungsstufe, die es für SanitäterInnen gibt. 15 TeilnehmerInnen haben den Lehrgang, der bereits zum dritten Mal vom Ausbildungszentrum der Wiener Rettung angeboten wurde, erfolgreich - zum größten Teil mit ausgezeichnetem Erfolg - absolviert. Bei der heutigen Überreichung der Diplome gratulierte die Wiener Gesundheits- und Sozialstadträtin Mag.a Sonja Wehsely zu diesem schönen Erfolg: "Ihr Engagement, Ihr Durchhaltevermögen und Ihre Professionalität haben Sie zum Erfolg geführt. Es freut mich im Sinne der Notfallversorgung der WienerInnen ganz besonders, dass die Wiener Rettung eine so wichtige Rolle bei der Ausbildung von SanitäterInnen - über alle Organisationsgrenzen hinweg - ausfüllt".****

Seit 2002 bietet das Ausbildungszentrum der Wiener Rettung jährlich über 250 interne wie externe Ausbildungskurse an. Erfahrene NotfallsanitäterInnen können zusätzliche Kompetenzen erwerben, das Sanitätergesetz sieht die Möglichkeit vor, sich in Arzneimittellehre (NKA), in Venenzugang und Infusion (NKV) sowie in Beatmung und Intubation (NKI) weiterzubilden.

Die NKI-Ausbildung umfasst 110 Stunden, wobei 80 Stunden davon als Krankenhauspraktikum abzuleisten sind. Die SanitäterInnen lernen im OP unter Beisein von AnästhesistInnen das gesamte Atemwegsmanagement von der einfachen Atemwegssicherung bis zur Intubation. Dieses Verfahren wird vor allem in der Intensiv- und Notfallmedizin eingesetzt, um PatientInnen bei Atemstillständen rasch und sicher künstlich beatmen zu können.
Quelle: Wien.at
Bild: Wien.at

Samstag, 17. Oktober 2009

wie schwer ist mein Kind?

Der Heimlich-Handgriff kann bei verlegte Atemgwege Lebensrettend sein, darf aber bei Kindern unter 15 kg nicht angewendet werden. Wann erreichen Kinder dieses Gewicht?

Wie gestern bekannt wurde, war der vierjährige Bub schon am Mittwoch verstorben. Alle sofort eingeleiteten Hilfsmaßnahmen blieben erfolglos, der Bub starb noch vor dem Eintreffen des Notarztes. Die Leiche des Kindes wurde am Donnerstag auf der Pathologischen Abteilung des Landeskrankenhauses Klagenfurt von Gerichtsmedizinern obduziert: Weil der Bub keine Luft mehr bekommen hatte, verkrampfte er sich so sehr, dass er schließlich an einem Herzstillstand starb.

Jörg Breitwieser, Unfallchirurg auf der Linzer Kinderchirurgie kennt ähnliche Fälle. Nicht täglich, aber mindestens einmal die Woche kämen Eltern, deren Kinder etwas verschluckt hätten. Er mahnt Erziehungsberechtigte, die Hinweise und Altersbeschränkungen auf Spielzeug ernst zu nehmen. „Lego oder Playmobil ist für Kleinkinder eben nicht geeignet.“ Generell sei es jahreszeitenabhängig, was Kinder verschluckten. „Derzeit ist Eichelzeit. Auch Kirschen führen immer wieder zu operativen Eingriffen.“

Das Rote Kreuz geht generell davon aus, dass nur zirka zehn Prozent der Menschen Erste Hilfe leisten. Grund dafür ist teils auch die Unwissenheit der potenziellen Helfer. Verantwortungsbewussten Eltern empfiehlt der Mediziner einen Erste-Hilfe-Kurs speziell für den Nachwuchs: „Das hat nicht nur mit den eigenen Sprösslingen zu tun, sondern ist eigentlich Pflicht eines jeden Erwachsenen.“

Bei Erstickungsanfällen nach verschluckten Gegenständen helfe der so genannte Heimlich-Handgriff: Ein starker Griff um den Brustkorb, wobei man gegen den Magen drückt. Diese Technik darf jedoch nicht bei Kindern unter 15 Kilogramm angewendet werden. „Ich unterrichte auch Zivildiener, schon da ist’s schwer, alles zu erklären“, sagt Breitwieser.

Im Fall des kleinen Klagenfurters kam jede Hilfe zu spät. „Meistens können die Notärzte aber helfen. Doch wenn ein Gegenstand die Luftröhre verstopft, ist es brenzlig.“ (tropp)
Quelle: ooeNachrichten
Bild: Symboldarstellung

Montag, 12. Oktober 2009

Landesgeschäftsführung geht

ROTES KREUZ NIEDERÖSTERREICH / Andreas Achrainer und Roland Palmetshofer verlassen auf „eigenen Wunsch“ und aus jeweils „familiären Gründen“ den Landesverband Niederösterreich.

VON SONJA PLANITZER

Zwei der drei Geschäftsführer des Roten Kreuzes NÖ haben in der Vorwoche unerwartet ihren Dienst quittiert: Andreas Achrainer und Roland Palmetshofer gaben beide private, familiäre Gründe für diesen Schritt an.
RK-Präsident Willi Sauer informierte in einem Schreiben alle Rotkreuz-Mitglieder in Niederösterreich darüber. Wörtlich heißt es darin: „Die Veränderung, über die ich heute berichten muss, hat mich selbst überrascht. Ich nehme sie aber an, weil sie dem tiefen Wunsch von zwei verdienten Mitarbeitern entspricht.“

Andreas Achrainer, der erst im Vorjahr die Geschäftsführung des Roten Kreuzes Niederösterreich übernahm, ist seit 25 Jahren in der Organisation in verschiedenen Funktionen tätig. Zuletzt hatte er vor allem daran gearbeitet, das Rote Kreuz in Niederösterreich auf „wirtschaftlich gesunde Beine zu stellen“, um es für die Herausforderungen der Zukunft fit zu machen. Palmetshofer, der seit 20 Jahren im Roten Kreuz tätig war, zeichnete sich vor allem für den Bereich Personalwesen zuständig.
„Natürlich war mir bewusst, dass es nach diesen gleichzeitigen Entscheidungen Spekulationen geben würde“, reagiert Rotkreuz-Pressesprecher Andreas Zenker auf Gerüchte, wonach die beiden Geschäftsführer wegen „interner Zerwürfnisse“ gehen mussten.

Zenker weist aber alle Spekulationen vehement zurück: Während Achrainer, der aus Tirol stammt, wegen „dringender familiärer Gründe“ nach Hause in den elterlichen Betrieb müsse, habe sich Palmetshofer, der in Amstetten lebt und täglich 220 Kilometer hin und her gefahren sei, schon länger mit dem Gedanken des Aufhörens beschäftigt.
Vorerst übernimmt der dritte Geschäftsführer, Paul Vyskovsky, die interimistische Führung. Die offenen Positionen sollen aber, so Präsident Willi Sauer, „umgehend“ nachbesetzt werden.
„Auch in Zukunft sollen die Geschäfte des Landesverbandes Niederösterreich von drei Geschäftsführern geleitet werden.“ Die zwei frei gewordenen Posten wurden ausgeschrieben. Schon spätestens Ende November soll das neue Geschäftsführerteam an die Arbeit gehen.

Quelle: NÖN
Bild: RK-NÖ

Sonntag, 11. Oktober 2009

falsch Verbunden?

München/Bozen (BF) - Ein ungewöhnlicher Notruf erreichte am Sonntagvormittag um 10:48 Uhr einen Disponenten der Integrierten Leitstelle München: Der Anrufer befand sich auf der Puezspitze in Südtirol (Italien).

Eine 34 Jahre alte Bergwanderin und ihr 34-jähriger Begleiter befanden sich im Bereich der 2918 Meter hohen Puezspitze in Südtirol, als die Frau verunglückte und schwere Verletzungen an den Beinen erlitt .

Ihr Begleiter konnte per Mobiltelefon dem Disponenten der Münchner Leitstelle anhand eines mitgeführten GPS-Gerätes die Koordinaten der Unglückstelle mitteilen, ehe die Verbindung abbrach. Der erfahrene
Leitstellenmitarbeiter informierte daraufhin die Rettungsleitstelle in Bozen und schilderte den Südtiroler Kollegen die Lage.

In der daraufhin eingeleiteten Rettungsaktion konnten die Wanderer von den italienischen Rettungskräften
geortet werden. Mit dem Rettungshubschrauber wurde die verunglückte Frau in ein Krankenhaus in Brixen geflogen. Sie befindet sich mittlerweile auf dem Weg nach München, wo sie anschließend operiert wird.

Wieso der Anrufer die Nummer der Münchner Leitstelle und nicht den örtlichen Rettungsdienst verständigte, teilte die BF München nicht mit.
Quelle: Rettungsdienst.de
Bild: Symboldarstellung

Samstag, 10. Oktober 2009

Schwerer Verkehrsunfall mit Menschenrettung in Axberg

Mit dem Einsatztext "Aufräumarbeiten nach Verkehrsunfall" wurden die Feuerwehr Axberg und Kirchberg-Thening (Alarmstufe 1) am Freitag, dem 9. Oktober 2009, alarmiert. Als die ersten Einsatzkräfte am Einsatzort eintrafen stellte sich die Lage jedoch wesentlich schlimmer dar.

Kurz vor der Ortseinfahrt Axberg kam ein PKW-Lenker mit seinem Fahrzeug von der Straße ab, riss einen Baum um und prallte schließlich gegen einen weiteren Baum. Der verletzte Fahrer war in dem deformierten Fahrzeug eingeklemmt. Nach Befehl des Einsatzleiters, sicherten die Kräfte der Feuerwehr Axberg das Auto gegen Abrutschen und Erschütterungen ab und bauten einen Brandschutz mittels UHPS und HiCAFS auf. Anschließend wurde eine erste Öffnung geschaffen und ein Feuerwehrsanitäter begab sich in das Fahrzeug zum Verletzen.

In weiterer Folge wurden weitere Zugänge zum Verletzten geschnitten um dem Notarzt Platz für eine effiziente Behandlung zu schaffen. Nach der Stabilisierung des verletzten Fahrers wurde er von den Einsatzkräften der Feuerwehr und des Roten Kreuzes aus dem Fahrzeug gerettet und anschließend ins Linzer AKH eingeliefert. Gemeinsam mit einem Abschleppunternehmen wurde nach der Unfallaufnahme der Polizei das Fahrzeug geborgen und abtransportiert.

Im Anschluss reinigten die Einsatzkräfte die Unfallstelle und die Straße, die während den Rettungs- und Bergearbeiten gesperrt war, wurde wieder für den Verkehr freigegeben.

Quelle: Fireworld
Bild: FF-Axberg

Freitag, 02. Oktober 2009

Schülerin beobachtete Unfall und leitete Rettung ein

Am 2.10.2009, gegen 20.15 Uhr, lenkte ein 23-jähriger Mann seinen PKW auf der B 129 von Eferding in Richtung Alkoven. Im Gemeindegebiet von Alkoven geriet er aus bislang unbekannter Ursache rechts auf das Straßenbankett und schleuderte danach quer über die Fahrbahn. Bei der in diesem Bereich ca. vier Meter hohen Böschung hob das Fahrzeug ab und überschlug sich in einem angrenzenden, bereits abgeernteten Maisfeld mehrmals.
Der Lenker wurde dabei aus dem PKW geschleudert und wurde schwer verletzt. Am PKW entstand Totalschaden.
Der Unfall wurde von einem 15-jährigen Mädchen, welches mit der LILO in Richtung Eferding unterwegs war, beobachtet. Die junge Frau verständigte daraufhin via Handy die Polizei, welche schließlich den Schwerverletzten an der von der B 129 aus nicht einsehbaren Unfallstelle fand.
Quelle: Sicherheitsdirektion Oberösterreich
Bild: Symboldarstellung

Montag, 28. September 2009

Integration = Entlastung des Sozialsystems

Wien (Rotes Kreuz) – „Jeder, der eine Familie hat, weiß, was es bedeutet, von seinen Angehörigen getrennt zu sein“, sagt Wolfgang Kopetzky, Generalsekretär des Österreichischen Roten Kreuzes. „Dieses Schicksal trifft Flüchtlinge besonders oft und besonders hart. Die Aufgabe einer humanitären Organisation ist es, dieses Leid zu mindern.“

Das Rote Kreuz startete in enger Zusammenarbeit mit der Diakonie im Jahr 2006 das Projekt „Kompetenzzentrum Familienzusammenführung / Elongo“, um Familien anerkannter Flüchtlinge wiederzuvereinigen. Anders als in den Jahren zuvor, hält das Innenministerium dieses Projekt jetzt nicht mehr für förderungswürdig.

„Seit 2006 konnten wir insgesamt 650 Menschen beraten und 223 Familien zusammenführen“, schildert Kopetzky. „Mit begrenzten Mitteln ist jedoch auch nur begrenzte Hilfe möglich. Da die Familienzusammenführung für die Integration anerkannter Flüchtlinge entscheidend ist, versuchen wir, die Angebote so weit wie möglich aufrecht zu erhalten.“

Eine wichtige Komponente des Projektes stellt die Integrationsbegleitung dar. Neben sozialer Beratung, begleiteten geschulte Mitarbeiter von Rotem Kreuz und Diakonie die Flüchtlinge bei Behördengängen, unterstützten sie beim Deutschlernen und brachten ihnen die österreichische Kultur näher. „Diese nachhaltigen Integrationsangebote bedeuten eine langfristige Entlastung unseres Sozialsystems“, so Kopetzky.
Quelle: österreichisches Rotes Kreuz

Sonntag, 27. September 2009

Schwarzsehen

Man muss bei Gott kein Schwarzseher sein um angesichts solcher Meldungen die Zukunft es Roten Kreuzes in düsteren Farben zu sehen. Sollte die unparteiliche, neutrale Hilfsorganisation so weitermachen wird aus dem Roten bald ein totes Kreuz werden.

"Bei der heutigen Hauptversammlung des Österreichischen Roten Kreuzes wurde Fredy Mayer als Präsident wiedergewählt. ...

Zu Vizepräsidenten wurden Walter Rothensteiner und Gustav Teicht wiedergewählt. Neu im Präsidium sind Monika Lindner und Leo Pallwein-Prettner. "
Quelle: örk

Eigenlob oder wer zertifiziert denn da?

Beeindruckender Name: "national Academies for emergency Dispatch" nennt sich eine private organisation die sich der verbesserung der Notfalldisposition verschrieben hat. Für 50 Euro kann man sich in 24 unterrichtseinheiten zum Zertifizierten Notfalldispatcher ausbilden lasses. Ob das Zertifikat für Notruf 144 Niederösterreich auch so günstig zu haben war ist nicht bekannt. Jedenfalls sind in Kontinentaleuropa noch keie anderen Leitstellenbetreiber auf die Idee gekommen dass sie es brauchen würden...

St. Pölten (Nö): 26. September 2009 - Sobotka: „Qualität in der Notfallversorgung beginnt schon beim Notruf, daher ist das Land Niederösterreich stolz berichten zu können: Niederösterreich hat die beste Leitstelle Kontinentaleuropas!“

Landeshauptmann Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka erhielt von den beiden Geschäftsführern Mag. (FH) Thomas Pöchacker und Ing. Christof Constantin Chwojka, die Mitteilung, dass die Internationale Akademie für Notfalldisposition (IAED) 144 NOTRUF NÖ als „Accredited Center of Excellence - ACE“ zertifizierte. „Als erste deutschsprachige Leitstelle, aber auch als erste und vor allem einzige im gesamten kontinentalen Europa gelang es 144 NOTRUF NÖ diese Auszeichnung zu erhalten. Noch ist es bis auf wenigen Leitstellen in Großbritannien in Europa niemand gelungen diesen hohen Qualitätsstandard nachweislich zu erreichen.“ so die beiden Notfallmanager sichtlich stolz.

Um ACE zu werden müssen viele Parameter erfüllt werden, tausende Notrufe bewertet, interne Abläufe genau beschrieben, Schulungsverfahren exakt definiert – das sind nur einige der Qualitätskriterien die von einer gestrengen internationalen Jury bewertet werden. Hauptpunkt ist aber die Qualität der Notrufgespräche. Begonnen mit der Definition des Notfalls, bis über die genaue Verortung, der raschen und zielgerichteten Gabe von Erste Hilfe Anweisungen, hin zur Auswahl des richtigen Einsatzcodes, muss die Korrektheit bei mindestens 95% liegen.

„Diese Werte wurden in den letzten Monaten weit überschritten.“, betonte Sobotka und ist sich sicher: „Dass diese Leistungen weiter anhalten, um die bestmögliche Versorgung der Bürger schon beim Notruf und bei der Alarmierung der Rettungskräfte zu garantieren.“ Aber auch intensiver personeller Einsatz war notwendig, um auf die selbe Stufe mit anderen Leitstellen wie Miami, Denver, Salt Lake City, Toronto, Quebec, London, Manchester und Dublin zu kommen. Ein proaktives Qualitätsmanagement rund um die Uhr, hunderte Feedbackgespräche mit Mitarbeitern, aber auch die Ausbildung der Kollegen vom Roten Kreuz, Arbeitersamariterbund, Christophorus Flugrettung und anderen Einsatzorganisationen sind notwendig, um dieses hoch gesteckte Ziel zu erreichen.

LH-Stv. Sobotka, kennt aus mehreren Besuchen die Arbeit von 144 NOTRUF NÖ: „Nur durch gezielte Fragen und Hilfestellungen ist es möglich, schon vor Eintreffen der Profis der Rettungsorganisationen bestens helfen zu können. Diese hochwertige Arbeit wird nun entsprechend gewürdigt!“, erklärt Sobotka weiter. „Vor allem aber möchte ich den MitarbeiterInnen von 144 NOTRUF NÖ zu dieser außergewöhnlichen Leistung gratulieren. Im Namen des Landes Niederösterreich, vor allem aber im Namen der vielen Patienten, denen dadurch noch besser geholfen werden kann, bedanke ich mich für den ausgezeichneten Einsatz der Leitstellenmitarbeiter.“, betont der Landeshauptmann-Stellvertreter. „Wir sind unheimlich stolz auf unsere Mitarbeiter, da diese Auszeichnung zeigt, dass wir nicht nur in der Anzahl der abgewickelten Einsätze an der Spitze liegen, sondern auch qualitativ zum Kreis der Besten gehören.“, freuen sich beide Geschäftsführer Mag. (FH) Thomas Pöchacker und Ing. Christof Constantin Chwojka.

Oft schon konnte in Zusammenarbeit mit den Sanitätern und Notärzten, sowie weiteren Helfern durch die korrekte Abwicklung eines Notrufgesprächs viel besser und rascher geholfen werden. So auch vor wenigen Wochen, als ein 65-jähriger Familienvater einen Herz-Kreislauf-Stillstand erlitt und zum Zeitpunkt des Notrufes bereits klinisch tot war. Per Telefon leitete der Mitarbeiter von 144 NOTRUF NÖ die Ersthelfer zu Wiederbelebungsmaßnahmen an, während parallel dazu das Rote Kreuz alarmiert wurde. Trotz der Exponiertheit des Einsatzortes und der Wetterbedingungen konnte das Notarztteam nach knapp 15 Minuten am Notfallort eintreffen. Durch die in der Zwischenzeit telefonisch angeleiteten Handgriffen und der raschen sowie gezielten Alarmierung konnte der Mann bereits wieder selbst atmen. Nur wenige Tage später verließ er das Krankenhaus ohne Folgeschäden.
Quelle:Notruf 144 Nieder
Quelle: fireworld

Freitag, 25. September 2009

sprich mit ihm

Wenn dein Blut beim ansehen des Videos plötzlich ganz rot geworden ist, und du den brennenden Wunsch verspührst deine Gefühle jemandem mitzuteilen hier die passende Nummer.
Sprich dich aus bei deinem Präsidenten, aber erwarte nicht zu viel von dem Gespräch.
Quelle: otb

Donnerstag, 24. September 2009

Rotkreuzchef tot...

Quelle: ooeNachrichten